Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fand in einer Studie heraus, dass eine Anhebung des Rentenniveaus auf 50 Prozent für den Bund eine zusätzliche Belastung von 52 Milliarden Euro bedeuten würde. Grund für die von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Auftrag gegeben Studie ist die schon seit geraumer Zeit anhaltende öffentliche Diskussion über das Risiko von Altersarmut. Eine vorherige Schätzung durch das Arbeitsministerium ergab Zusatzkosten in Höhe von lediglich 27.8 Milliarden Euro, welche der Staat aufwenden müsste, um die Renten auf einem stabilen Niveau halten zu können.

Anpassungen des Rentensystems, die eine Stabilisierung oder gar Erhöhung des Niveaus bewirken, würden sich in deutlich höhere Beitragszahlungen niederschlagen, so das Wirtschaftsinstitut.

Titelbild: © slonme

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