Top-Thema

Trotz Schwankungen: CFTC lässt Bitcoin-Futures zu

Diverse Derivate-Börsen dürfen nun mit Bitcoin-Futures handeln. Diese Entscheidung hat die US-Derivateaufsicht CFTC getroffen und damit dem Höhenflug der Kryptowährung weiteren Auftrieb verliehen. Aufgrund der kürzlich gemessenen, starken Schwankungen im Kurs des Bitcoin sind hohe Sicherheitsleistungen von den Investoren verlangt. Diese Leistungen belaufen sich auf 35-40%, weiß die Wirtschaftswoche.

Finanzwirtschaft kurz & knapp

Irrtum aufgeklärt: Aktien sind kein Pokerspiel

Trotzdem glauben 58% der vom Axa Deutschlandreport 2017 Befragten, dass sie mit dem Kauf von Aktien ein unkalkulierbares Risiko eingehen würden. Weiterhin belegt die Studie, dass lediglich 7% der Deutschen in Aktien investieren – obwohl 42% aller Erwachsenen dieses Geschäft „interessant“ fänden. Die anhaltende Niedrigzinsphase leitet in Deutschland jedoch nun ein Umdenken ein, befindet Dr. Patrick Dahmen, der Verantwortliche für das Lebensversicherungsgeschäft im Vorstand von Axa. Den ganzen Bericht hat Cash Online.

Wegen Digitalisierung: Bank of Scotland schließt etwa 260 Filialen

Dies sei der schwindenden Kundenzahl in Filialen zu verdanken, hieß es in einer Stellungnahme der Royal Bank of Scotland. Seit 2014 habe sich diese um etwa 40% verringert. Im Zuge der Schließung der Filialen werden auch 680 Jobs gestrichen. Für immer mehr Menschen ist Online-Banking attraktiver, berichtet das Handelsblatt.

Verzögerung bei Steuerreform: Anleger sind nervös

Donald Trumps Steuerreform gerät ins Stocken. Schon seit einiger Zeit warten Investoren geradezu auf die Verabschiedung Reform, doch die ersten drei Indizes starten mit einem Minus in den Handel. Andre Bakhos, Geschäftsführer bei Jankyn Capital, begründete die Zurückhaltung der Anleger mit Stolpersteinen, welche der Reform im Weg liegen. Zuletzt hatte der Senat die Gespräche um die Reform vertagt, berichtet das Handelsblatt.

Versicherungswirtschaft kurz & knapp

Kein Verkauf: Munich Re steht hinter der Ergo

Nachdem die Ergo nun eine Weile lang rote Zahlen schrieb, kamen Gerüchte auf, dass der Konzern nun von Munich Re, der Muttergesellschaft, verkauft werden würde. Mit diesen Gerüchten räumte Joachim Wenning, Chef der Munich Re, nun auf. Statt eines Verkaufs der klassischen Lebens-Bestände kümmert sich die Ergo nun intern um die etwa sechs Millionen Policen, berichtet Pfefferminzia.

Verbesserungsbedarf: BVK über die VersVermV

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) ist mit dem ersten Entwurf des VersVermV noch nicht ganz zufrieden. Der Verband kritisiert sowohl die vorgesehene Nachweispflicht bei der Weiterbildung der Vermittler als auch die auf Quantität basierende Vergütung. Ferner findet der BVK es wichtig, dass es keinen Vertrieb ohne Beratung geben dürfe, was vor allem den Vertrieb über das Internet betrifft. Dort hatte sich der GDV zum Beispiel für ein Beratungsverzicht ausgesprochen, fasst der Versicherungsbote zusammen.

Was vom Tage übrig blieb

Schwarzfahrer trotz Ticketkauf: Berlins unbekannte zwei Minuten

In Berlin kann man zum Schwarzfahrer werden, auch wenn man ein gültiges Ticket besitzt. Diese Erfahrung machte ein Berliner, der sein Ticket per Handy am Bahnsteig gekauft hatte und anschließend in die nächste Bahn gestiegen war. Dort wurde er dann vom Kontrolleur zur Kasse gebeten. Der Grund: In Berlin gilt die sogenannte 2-Minuten-Regel, die besagt, dass ein Ticket erst zwei Minuten nach dem Kauf gültig ist.

Bild: (c) Nejron Photo / Fotolia

 

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