Wer in seiner Freizeit einen Unfall hat, ist durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht geschützt. Private Unfallversicherungen decken die Versorgungslücke und schützen bei Invalidität durch Unfall. Doch sie sind üblicherweise komplex und die Leistung hängt vom Invaliditätsgrad ab. Die Bayerische geht hier seit kurzem neue Wege und bezahlt einfach den tatsächlich entstandenen Schaden, so wie bei einer Hausratversicherung.

Kleingedrucktes nervt

Wer einen Unfall hat und mit den Folgen kämpft, möchte sich nicht mit kompliziertem Kleingedruckten beschäftigen. Die Belastungen und Sorgen sind schon beträchtlich und die Genesung steht im Vordergrund. Langwierige Untersuchungen mit Gutachten, ob nun ein, zwei oder nur 50 Prozent des Armes oder Beines geschädigt sind und für wie lange diese Beeinträchtigung gilt, will eigentlich niemand über sich ergehen lassen. Doch nach der sogenannten Gliedertaxe richtet sich die Höhe der Versicherungsleistung.

Die Gliedertaxe im Überblick

© Verbraucher-Forum, Versicherungsmakler e.K.

 

Wenn zum Beispiel ein Daumen dauerhaft geschädigt und nicht benutzbar ist, bedeutet dass eine 20prozentige Invalidität. Ist die Versicherungssumme dabei auf 100.000 Euro festgelegt, bekommt der Versicherte 20.000 Euro ausgezahlt – also 20 Prozent. Ob dabei ein Verdienstausfall entsteht oder andere Kosten, spielt für die Leistung keine Rolle.

Wer den Schaden hat dem wird geholfen

Die Bayerische hat jetzt ein völlig neues Prinzip für die Unfallversicherung gewählt. Sie bezahlt den tatsächlichen Schaden, der durch die Folgen eines Unfalls entstehen kann: Einen notwendigen Umbau der Wohnung oder des Autos, den Verdienstausfall, die Kosten für die Reha oder auch das Schmerzensgeld. Die anfallende Summe wird von der Versicherung übernommen – und zwar ungeachtet dessen, ob noch Haftungsansprüche gegen eine dritte Partei bestehen. Die Bayerische leistet Schadenersatz.

Preis. Leistung. Passt.

  • Die Deckungssumme beträgt bis zu 10 Millionen Euro.
  • Die Absicherung gilt weltweit und rund um die Uhr.
  • Schon ab 1 Prozent Invalidität werden die anfallenden Kosten übernommen, unabhängig davon, was die gesetzliche Unfallversicherung eventuell leistet.
  • Ersetzt wird der tatsächliche Einkommensverlust, unabhängig vom Grad der Invalidität.
  • Eine für alle: Diese Form der Unfallversicherung ist für alle Berufsgruppen (Arbeitnehmer, Selbstständige) sowie Hausfrauen und Kinder gleich empfehlenswert.
  • In der Regel erhalten die Versicherten deutlich höhere Leistungen als bei herkömmlichen Unfallversicherungen.

Weitere Infos zum Versicherungsschutz hat die Bayerische hier zusammengestellt.

Sinnvolle Ergänzungen des Versicherungsschutzes

Eine Zusatzpolice fängt die direkten finanziellen Folgen eines Unfalls durch eine Einmalzahlung auf. Und wer sich zusätzlich bei Invalidität durch schwere Erkrankungen schützen möchte, kann für diesen Fall mit einer Versicherung eine monatliche Rente hinzufügen. Weitere Informationen zu den ergänzenden Policen finden Sie hier.

Titelbild: Andrey Popov/Fotolia

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