Der Sommer ist da und damit auch die Flip-Flop-Saison! Da werden Gedanken an die Gesundheit und die Frage, ob loses Schuhwerk beim Autofahren überhaupt erlaubt ist, gerne mal verdrängt. Die erste Frage lässt sich schlicht und einfach mit NEIN beantworten. Denn Flip-Flops sind zwar luftig, aber keineswegs schonend für Füße und Rücken. Beim Autofahren wird es schon schwieriger. Und wie sieht es überhaupt nach einem Unfall aus? Darf die Versicherung die Zahlung verweigern, wenn offenes Schuhwerk Schuld am Crash ist?

Versicherung zahlt mit Einschränkungen

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) können Pechvögel, die barfuß oder mit losem Schuhwerk an einem Autounfall beteiligt sind, dennoch mit Schadenersatz rechnen. Mit Kürzungen des Vollkaskoschutzes muss dann gerechnet werden, wenn grob fahrlässig gehandelt wurde oder die Schuhe den Unfall grundlegend herbeigeführt haben. Schäden bei Dritten würden von der Kfz-Haftpflichtversicherung allerdings immer und somit ganz unabhängig vom Schuhwerk gezahlt.

Dein Geld kann mehr

Dennoch warnt der GDV vor Sommerschuhen beim Autofahren, denn dass Sandalen oder Schlappen schnell zum Hauptgrund eines Unfalls werden können, ist kein Geheimnis. Zu groß ist die Gefahr, abzurutschen oder an den Pedalen hängen zu bleiben. Festes Schuhwerk spart also nicht nur Kosten und Nerven, sondern vor allem die Gesundheit! In den Sommermonaten einfach immer ein Paar bequeme Sneaker unter dem Fahrersitz griffbereit haben.

Titelbild: © karandaev / Fotolia.com

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