Bei den Meisten ist sie schon mehrere Monate her: Die letzte Spritztour mit dem Moped oder dem Mofa. Höchste Zeit, das Fahrzeug aus dem Winterschlaf zu wecken und für einen gründlichen Frühjahrscheck. Funktionieren die Bremsen? Ist die Batterie geladen? Und nicht zu vergessen: Ist das Versicherungskennzeichen aktuell? Ab dem 1. März verlieren alle grünen Nummernschilder für Mofas und Mopeds ihre Gültigkeit. Wer dann noch mit dem alten Mofa-Kennzeichen fährt, hat laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) keinen Haftpflichtversicherungsschutz mehr und macht sich außerdem strafbar.

Kennzeichenpflicht auch für Quads?

Die neuen Nummernschilder sind ab sofort bei Versicherungen erhältlich und gelten wieder ein Jahr bis zum 28. Februar 2018. Neben Mofas, Mopeds und Rollern gibt es noch weitere Leichtkrafträder, deren Haftpflicht nur mit einem aktuellen Kennzeichen gewährleistet ist. Weitere versicherungspflichtige Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern sind:

  • Elektrofahrräder, die mit einer Tretunterstützung Geschwindigkeiten über 25 Stundenkilometer erreichen oder mit einer tretunabhängigen Motorunterstützung
  • Segways mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 Stundenkilometer
  • Quads und Trikes mit einem Hubraum von maximal 50 Kubikzentimetern
  • E-Roller
  • Motorisierte Krankenfahrstühle

Dein Geld kann mehr

Der Weg zur Zulassungsstelle ist bei Mofas, Mopeds und Rollern nicht nötig. Denn ein aktuelles Versicherungskennzeichen genügt, um auf öffentlichen Straßen fahren zu können. Die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung ist damit nachgewiesen. Doch wer mit einem veralteten Kennzeichen fährt, macht sich strafbar und muss im Falle eines Unfalls mit hohen Kosten rechnen. Das Versicherungskennzeichen wechselt jedes Jahr seine Farbe zwischen Schwarz, Grün und Blau und deckt Schäden Dritter ab. Damit sind sowohl Personen- als auch Sach- und Vermögensschäden gemeint. Optional können Mofa-Fahrer auch eine Teilkaskoversicherung abschließen und dadurch bei Schäden, die beispielsweise durch Brand, Hagel oder Sturm entstehen, Geld sparen.

Titelbild: © abstudio1

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