Die Hochphase der Selfie-Stange könnte spätestens Ende des Jahres vorbei sein. Dann soll die Hover Camera den Selfie-Markt erobern und nicht nur die eigene Eitelkeit pflegen, sondern auch dem Drohnen-Hype gerecht werden. Könnte klappen, sofern man bereit ist, für das kleine Schätzchen tief in die Tasche zu greifen und knapp 600 US-Dollar zu investieren.

Hover Camera - Portability
© Zero Zero

 

Drohne in Buchform

Zugegeben, wie eine gewöhnliche Drohne (auch Quadcopter genannt) sieht die Hover Camera nicht wirklich aus. Eher wie ein Buch mit zahlreichen Luftschlitzen, das mit 240 Gramm natürlich ein Fliegengewicht ist. Die Inbetriebnahme ist mehr als einfach: Aufklappen, aktivieren und in die Luft werfen. Dann beginnt der technische Zauber: Dank Algorithmen erkennt die 13-Megapixel-Kamera Gesichter aus nächster Nähe. GPS sei nach Angaben des chinesischen Herstellers und Startup-Unternehmens Zero Zero nicht notwendig. Ein Bildstabilisator sowie weitere Bilderkennungs-Techniken, Sonar und eine zweite Kamera, die nach unten gerichtet ist, sollen für perfekte Schnappschüsse sorgen.

Mithilfe einer App wird das Smartphone zur Steuerung genutzt und das Objekt der Begierde kann auserkoren und abgelichtet werden. Während ähnliche Varianten wie die Lily Camera oder Phantom 4 das Weite beziehungsweise die Höhe suchen können, dient die Hover Camera ausschließlich für Nahaufnahmen. Durch kleine Schubser lässt sich die Kamera in die gewünschte Position befördern.

Optimierung soll Ende des Jahres abgeschlossen sein

Ende des Jahres soll der Quadcopter endlich käuflich zu erwerben sein. Bis dahin soll das fliegende Buch mit seinen vier Rotoren noch wesentlich leiser werden. Over-the-Air-Updates sollen die Kamera noch attraktiver machen. Eine Akkuladung reicht für einen achtminütigen Schwebezustand. Nicht gerade lange, aber für ein gelungenes Selbstportrait sollte es allemal reichen.

Wir sind gespannt und nutzen derweil einfach weiterhin unsere wackelige Selfiestange!

Video: YouTube

Titelbild: Zero Zero

 

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