Top-Thema

Größter Tech-Deal aller Zeiten: Dells Rückkehr an die Börse?

Laut Insiderberichten will sich Computerhersteller Dell von VMware kaufen lassen – einem Unternehmen, an dem Dell selbst beteiligt ist. VMware ist selbst schon 60 Milliarden Dollar wert, dementsprechend könnte dieses Geschäft sogar die Transaktion zwischen Dell und EMC übertreffen, die für 67 Milliarden Dollar über die Bühne ging. Der Grund für diese Taktik ist die US-Steuerreform, berichtet t3n. Indem Dell sich von einem börsennotierten Unternehmen aufkaufen lässt, umgeht der Tech-Riese den Weg eines eigenen Börsengangs.

Finanzwirtschaft kurz & knapp

Apple-Aktie sinkt: 60 Milliarden Dollar Börsenwert verschwinden

Knapp 2,5 Prozent musste die Aktie innerhalb der letzten Woche einbüßen. Einerseits liegt das am üblichen Kursfall nach Weihnachten, andererseits an den Nachrichten aus China. Finanzen.net zufolge will Apple nämlich die Produktion des iPhone X halbieren. Die Aktionäre reagieren entsprechend.

Niedrige Zinsen: Deutsche sparen trotzdem mehr

Die deutschen Sparer legen fast jeden zehnten Euro zurück, schätzen die Sparkassen. Sparkassenpräsident Helmut Schleweis hält das für unklug: Durch die niedrigen Zinsen müssten viele Sparer Wertverluste hinnehmen, weil die Verbraucherpreise steigen. “Der deutsche Wirtschaftsmotor zündet derzeit auf allen Zylindern” , sagte er. Cash.Online hat die Details.

Versicherungswirtschaft kurz & knapp

IDD-Verschiebung: Jetzt kommt der Paragraphendschungel

Im Dezember hatte die EU-Komission das Inkrafttreten der IDD-Richtlinien auf Oktober 2018 verschoben. Die notwendigen Gesetze dazu sollen aber alle EU-Staaten bis zum 22. Februar verabschieden. Laut AssCompact hat sich nun der BdV (Bund der Versicherten) eingemischt und verlangt, dass das IDD-Gesetz dahingehend verändert werden müsste, dass es seine eigene Wirksamkeit bis Oktober aufhebt.
Mehr zu IDD und PRIIP im Portal der Gothaer.

Pensionskasse: Axa trennt sich von Beständen

Im Detail geht es um den Bestand der Pro bAV Pensionskasse AG. Käufer ist die Frankfurter Leben-Gruppe. 260.000 Einzelverträge und Kapitalanlagen stehen insgesamt zum Verkauf. Die Kunden merken von der Transaktion voraussichtlich nichts, kommentiert der Versicherungsbote.

Was vom Tage übrig blieb

Elon Musk und die Zombieapokalypse: Flammenwerfer für Fans

Wenn er 50.000 Mützen von seiner „Boring Company“ verkaufen sollte, würde er anfangen, Flammenwerfer herzustellen, versprach Musk. Er verlor die Wette, lieferte aber sofort: Die „Boring Company“, die eigentlich auf Tunnelbau spezialisiert ist, bietet seit kurzer Zeit tatsächlich Flammenwerfer an. Man solle sie aber nicht kaufen, es sei denn, man mag Spaß, zitiert Wallstreet Online den Milliardär. Vielleicht soll der Gag über die momentan schwächelnde Tesla-Aktie hinweghelfen.

Bild: © Andrey Kiselev / Fotolia

 

Ihre Meinung zu diesem Beitrag?

Please enter your comment!
Please enter your name here