Eine aktuelle Studie der Verbraucherzentrale kommt zu dem Schluss, dass die Qualität der Beratung besonders in puncto Zusatzversicherung unzureichend ist. Gerade einmal jeder siebte Versicherte weiß über die Inhalte seiner Tarife umfassend Bescheid. Beim Kauf von Gebrauchsgegenständen werden vielen Kunden Versicherungen, welche gegen Diebstahl, Schäden oder Defekte schützen sollen, angeboten. Jedoch wissen nur 14 Prozent der Versicherten, wann die abgeschlossene Garantieversicherung tatsächlich leistet. Darüber hinaus kann die Mehrheit der Kunden nicht einschätzen, ob sie die Versicherungen wirklich benötigen. Der Abschluss wird üblicherweise nach dem Kauf angeboten. Vertragsdetails werden oft nur unzureichend und überwiegend nur mündlich wiedergegeben. Die Verbraucherzentrale Bundesvorstand (vzbv) fordert deshalb explizite Regeln, die unter anderem Mindestqualifikationen für Vermittler vorsehen.

 

Titelbild: © slonme

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